Konstruktion für Events & Messebau
Konstruktion für Messebau und Eventproduktionen
Individuelle Konstruktionen bilden häufig die Grundlage für außergewöhnliche Messestände, Bühnenbilder, Markenräume und temporäre Eventarchitekturen. Sie ermöglichen räumliche Lösungen, die sich an den gestalterischen Vorstellungen, den funktionalen Anforderungen und den örtlichen Gegebenheiten einer Veranstaltung orientieren. Damit aus einer Idee eine realisierbare Konstruktion wird, müssen Gestaltung, technische Planung und praktische Umsetzung frühzeitig zusammengedacht werden.
Konstruktion ist ein wesentlicher Bestandteil professioneller Eventproduktionen. Sie übersetzt räumliche und gestalterische Anforderungen in technisch durchdachte Lösungen. Abmessungen, Materialien, Verbindungen, Lasten, Montagebedingungen und die Integration technischer Komponenten müssen dabei aufeinander abgestimmt werden.
LIVECOM verbindet Konstruktion mit den Anforderungen von Eventtechnik, Medientechnik sowie Event- und Messebau. Wir betrachten individuelle Konstruktionen nicht isoliert, sondern als Bestandteil einer ganzheitlichen Eventproduktion. So können räumliche Gestaltung, technische Infrastruktur und organisatorische Rahmenbedingungen bereits in der Planung berücksichtigt und auf die spätere Umsetzung ausgerichtet werden.
Drei Bereiche. Ein Ziel: Events überzeugend umsetzen.
Eventtechnik
Eine erfolgreiche Veranstaltung braucht mehr als einzelne technische Komponenten. Entscheidend ist, dass Licht, Ton, Bühne und Rigging aufeinander abgestimmt sind und den jeweiligen Anforderungen gerecht werden.
LIVECOM plant und koordiniert die Veranstaltungstechnik für unterschiedliche Eventformate. Wir betrachten die technischen Anforderungen im Gesamtzusammenhang und entwickeln gemeinsam mit den passenden Fachpartnern Lösungen für die praktische Umsetzung. Dabei stehen die technischen Rahmenbedingungen, die geplanten Abläufe und das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke im Mittelpunkt.
Unsere Leistungen im Bereich Eventtechnik
- Lichttechnik: Beleuchtungslösungen für Veranstaltungen, Bühnen und Veranstaltungsräume – abgestimmt auf Format, Atmosphäre und technische Anforderungen.
- Tontechnik: Beschallungslösungen für Sprache, Präsentationen, Konferenzen, Shows und Live-Formate.
- Bühnentechnik: Bühnenkonstruktionen und technische Bühnenlösungen für unterschiedliche Veranstaltungsformate.
- Rigging: Technische Konstruktionen und Aufhängungen für Licht-, Ton- und Medientechnik.
- Stromversorgung: Technische Planung und Koordination der erforderlichen Stromversorgung im Rahmen der Veranstaltung.
- Technische Planung: Abstimmung der technischen Anforderungen, Gewerke und Schnittstellen als Grundlage für eine strukturierte Umsetzung.
- Auf- und Abbau: Koordination der technischen Umsetzung vor Ort entsprechend den jeweiligen Projektanforderungen.
Von einzelnen technischen Leistungen bis zur übergreifenden Koordination verschiedener Gewerke: Wir führen die relevanten Komponenten zusammen und schaffen die Grundlage für einen abgestimmten Produktionsablauf.
Medientechnik
Medientechnik macht Inhalte sichtbar und verbindet Menschen, Räume und Botschaften. Ob großflächige LED-Wände, Videopräsentationen, Projektionen oder digitale Übertragungen – entscheidend ist das Zusammenspiel aus Inhalt, Technik und räumlicher Situation.
LIVECOM entwickelt und koordiniert medientechnische Lösungen für Veranstaltungen, Präsentationen, Messen und hybride Formate. Dabei stehen die Anforderungen des jeweiligen Projekts und eine durchdachte technische Umsetzung im Mittelpunkt. Wir stimmen die verschiedenen Komponenten aufeinander ab und berücksichtigen die medientechnischen Schnittstellen innerhalb der Gesamtproduktion.
Unsere Leistungen im Bereich Medientechnik
- LED-Technik: LED-Wände und großflächige Bildlösungen für Bühnen, Veranstaltungen, Präsentationen und Messestände.
- Videotechnik: Technische Lösungen für die Wiedergabe und Darstellung von Videoinhalten.
- Projektionstechnik: Projektionslösungen für Präsentationen, Bühnenbilder und räumliche Inszenierungen.
- Displays und Monitore: Bildschirmlösungen zur Informationsvermittlung und Präsentation von Inhalten.
- Multimediatechnik: Integration unterschiedlicher Medien- und Wiedergabetechnologien in Veranstaltungskonzepte.
- Streaming: Technische Lösungen zur digitalen Übertragung von Veranstaltungen und Präsentationen.
- Hybride und digitale Formate: Medientechnische Unterstützung für Veranstaltungen mit digitalen und vor Ort stattfindenden Bestandteilen.
- Technische Planung und Koordination: Abstimmung von Bildtechnik, Signalwegen, Zuspielungen und technischen Schnittstellen.
Wir verbinden die passenden medientechnischen Komponenten zu einer abgestimmten Lösung, die Inhalte wirkungsvoll transportiert und sich sinnvoll in die gesamte Eventproduktion integriert.
Event- & Messebau
Räumliche Gestaltung prägt die Wirkung einer Veranstaltung. Bühnenbilder, Messestände, Raumkonzepte und individuelle Konstruktionen schaffen den passenden Rahmen für Marken, Produkte und Erlebnisse. Sie machen Inhalte räumlich erlebbar und geben Veranstaltungen ihren eigenen Charakter.
LIVECOM verbindet die Anforderungen der räumlichen Gestaltung mit technischer Planung und praktischer Umsetzung. Gemeinsam mit spezialisierten Produktions- und Umsetzungspartnern koordinieren wir individuelle Lösungen für Veranstaltungen, Messeauftritte und temporäre Markenräume. Dabei berücksichtigen wir von Beginn an das Zusammenspiel mit Eventtechnik und Medientechnik.
Unsere Leistungen im Bereich Event- & Messebau
- Individueller Messebau: Projektbezogene Planung und Koordination individueller Messestandlösungen, abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen und Rahmenbedingungen.
- Bühnenbilder: Räumliche Gestaltung und Umsetzung von Bühnenbildern für Veranstaltungen, Shows und Präsentationen.
- Raumkonzepte: Entwicklung und Umsetzung temporärer Raumlösungen für Events, Markenpräsentationen und Veranstaltungsflächen.
- Szenen- und Kulissenbau: Individuelle Konstruktionen und Gestaltungselemente für Bühnen, Events und Inszenierungen.
- Sonderkonstruktionen: Projektbezogene bauliche Lösungen für besondere räumliche und gestalterische Anforderungen.
- Individuelle Einbauten: Maßgeschneiderte Möbel, Theken, Bars, Fassaden und weitere Gestaltungselemente.
- Technische Abstimmung: Koordination der baulichen Anforderungen mit Eventtechnik und Medientechnik.
- Produktion und Umsetzung: Abstimmung und Koordination spezialisierter Fertigungs- und Umsetzungspartner.
Von der ersten räumlichen Idee bis zur praktischen Realisierung führen wir die relevanten Anforderungen zusammen und koordinieren die Umsetzung im Rahmen des jeweiligen Projekts.
Konstruktion für Event- und Messebau
Im Event- und Messebau bezeichnet Konstruktion die technische Entwicklung und Ausarbeitung räumlicher Bauteile, Strukturen und individueller Sonderlösungen. Sie schafft die Grundlage dafür, dass aus einem Entwurf eine baulich und technisch umsetzbare Lösung entsteht.
Das Spektrum reicht von einfachen Rahmen- und Wandkonstruktionen über individuelle Präsentationsflächen bis hin zu komplexen Bühnenbildern, Rauminstallationen und Sonderbauten. Je nach Projekt werden unterschiedliche Materialien, Verbindungstechniken und Konstruktionsprinzipien eingesetzt.
Anders als bei dauerhaft errichteten Gebäuden sind Event- und Messebaukonstruktionen häufig für eine zeitlich begrenzte Nutzung vorgesehen. Sie müssen deshalb nicht nur gestalterischen und funktionalen Anforderungen entsprechen, sondern auch unter den konkreten Bedingungen des jeweiligen Veranstaltungsortes aufgebaut, genutzt und wieder abgebaut werden können.
Eine durchdachte Konstruktion berücksichtigt deshalb unter anderem:
- Die räumlichen Abmessungen und gestalterischen Vorgaben
- Die vorgesehene Nutzung und Funktion der Konstruktion
- Geeignete Materialien und Konstruktionsprinzipien
- Bauteilabmessungen und Verbindungspunkte
- Standsicherheit und erforderliche Tragfähigkeit
- Die Integration von Licht-, Ton- und Medientechnik
- Montagebedingungen und verfügbare Aufbauzeiten
- Transport, Handhabung und Demontage
- Vorgaben des Veranstaltungsortes und der jeweiligen Veranstalter
Welche Anforderungen im Einzelnen relevant sind, hängt von der Konstruktion, dem Einsatzort und der geplanten Nutzung ab. Eine sorgfältige technische Ausarbeitung schafft die Grundlage für eine nachvollziehbare und koordinierte Umsetzung.
Von der Idee zur technisch durchdachten Konstruktion
Am Anfang einer individuellen Konstruktion steht häufig eine gestalterische Vorstellung. Ein Messestand soll eine bestimmte Architektur erhalten, eine Bühne benötigt ein individuelles Bühnenbild oder ein Produkt soll auf einer eigens entwickelten Präsentationsfläche inszeniert werden.
Damit diese Vorstellungen praktisch umgesetzt werden können, müssen sie technisch konkretisiert werden. Aus einer ersten Idee werden räumliche Anforderungen, Konstruktionsprinzipien und nachvollziehbare Planungsgrundlagen entwickelt.
Der Weg zur fertigen Konstruktion umfasst typischerweise mehrere aufeinander abgestimmte Schritte:
1. Anforderungen und Rahmenbedingungen klären
Zunächst wird die Aufgabenstellung analysiert. Welche Funktion soll die Konstruktion erfüllen? Welche Abmessungen sind vorgesehen? Welche gestalterischen Vorgaben bestehen und welche technischen Anforderungen müssen berücksichtigt werden?
Darüber hinaus werden die Rahmenbedingungen des Veranstaltungsortes betrachtet. Dazu zählen beispielsweise verfügbare Flächen, Raumhöhen, Zugänge, Bodenbeschaffenheit, Anlieferungsmöglichkeiten und zeitliche Vorgaben für den Aufbau.
Auch die geplante Nutzung spielt eine wichtige Rolle. Eine freistehende Präsentationswand stellt andere Anforderungen als ein begehbares Podest, eine Bühnenkonstruktion oder eine Konstruktion zur Aufnahme von Medientechnik.
2. Konstruktionsprinzip entwickeln
Auf Grundlage der Anforderungen wird ein geeignetes Konstruktionsprinzip festgelegt. Dabei geht es darum, die gestalterische Idee mit den technischen und praktischen Bedingungen in Einklang zu bringen.
Je nach Projekt können modulare Systeme, Rahmenkonstruktionen, individuelle Bauteile oder kombinierte Lösungen eingesetzt werden. Entscheidend sind unter anderem die erforderliche Stabilität, die gewünschten Abmessungen, die Materialeigenschaften und die spätere Montage.
Bereits in dieser Phase sollten Schnittstellen zu anderen Leistungsbereichen berücksichtigt werden. Das betrifft beispielsweise die Integration von LED-Wänden, Beleuchtung, Beschallung, Displays oder elektrischen Installationen.
3. Technische Planung und Detailausarbeitung
Nach der grundsätzlichen Festlegung des Konstruktionsprinzips werden die relevanten Details ausgearbeitet. Dazu gehören je nach Aufgabenstellung Maße, Bauteilaufteilungen, Verbindungen, Materialdefinitionen und Montageabläufe.
CAD-Zeichnungen, technische Ansichten, Schnitte, Detailzeichnungen und dreidimensionale Modelle können dabei helfen, die Konstruktion nachvollziehbar darzustellen. Sie dienen als Grundlage für die Abstimmung mit den beteiligten Fachbereichen und für die weitere Produktions- und Montagevorbereitung.
Bei komplexeren Konstruktionen müssen außerdem die erforderlichen statischen und konstruktiven Nachweise durch entsprechend qualifizierte Fachplaner berücksichtigt werden.
4. Abstimmung mit den beteiligten Gewerken
Eine Konstruktion steht im Event- und Messebau selten für sich allein. Häufig müssen verschiedene Gewerke miteinander verbunden werden. Die räumliche Struktur beeinflusst beispielsweise die Positionierung von Lichttechnik, die Montage von LED-Wänden oder die Führung von Kabeln und technischen Leitungen.
Deshalb werden die relevanten Schnittstellen frühzeitig abgestimmt. So können mögliche Konflikte zwischen Konstruktion, technischer Ausstattung und Montagebedingungen bereits in der Planung erkannt werden.
5. Vorbereitung der Umsetzung
Die technische Planung wird schließlich in die erforderlichen Unterlagen für die weitere Umsetzung überführt. Je nach Projekt gehören dazu Konstruktionszeichnungen, Materialangaben, Bauteilübersichten, Montageinformationen und weitere technische Dokumente.
Die konkrete Fertigung, Bereitstellung und Montage werden entsprechend dem vereinbarten Leistungsumfang und der Projektorganisation abgestimmt. Wichtig ist, dass die Konstruktion nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern auch unter den tatsächlichen Bedingungen des Veranstaltungsortes realisierbar ist.
Welche Konstruktionen werden im Event- und Messebau benötigt?
Die Anforderungen an Konstruktionen im Event- und Messebau sind vielfältig. Sie reichen von funktionalen Bauteilen für die räumliche Gliederung bis zu individuellen Sonderkonstruktionen, die das Erscheinungsbild einer Veranstaltung prägen.
Welche Lösung sinnvoll ist, richtet sich nach dem gestalterischen Konzept, dem Einsatzzweck und den technischen Rahmenbedingungen.
Messestandkonstruktionen
Individuelle Messestandkonstruktionen bilden die räumliche Grundlage eines Messeauftritts. Sie definieren die Standarchitektur, schaffen Präsentations- und Kommunikationsflächen und ermöglichen die Integration unterschiedlicher Funktionsbereiche.
Dazu gehören beispielsweise Wandkonstruktionen, Rückwände, Rahmen, Trennwände, Raumteiler, Deckenstrukturen und individuelle Präsentationselemente. Je nach Konzept können offene Raumlösungen, geschlossene Bereiche oder mehrteilige Standarchitekturen entstehen.
Die Konstruktion muss dabei sowohl die gestalterischen Vorgaben als auch die technischen und organisatorischen Anforderungen der jeweiligen Messe berücksichtigen.
Bühnenkonstruktionen und Bühnenbilder
Bühnenkonstruktionen schaffen die räumliche Grundlage für Präsentationen, Shows, Konferenzen und weitere Veranstaltungsformate. Neben der eigentlichen Bühnenfläche können individuelle Bühnenbilder, Rückwände, Podeste, Treppen, Verkleidungen und weitere bauliche Elemente Bestandteil der Planung sein.
Bei der Konstruktion müssen die vorgesehene Nutzung, die Abmessungen und die erforderlichen Zugänge berücksichtigt werden. Ebenso wichtig sind die Integration technischer Komponenten und die Abstimmung mit Licht-, Ton- und Medientechnik.
Je nach Ausführung und Nutzung können besondere Anforderungen an Tragfähigkeit, Standsicherheit, Absturzsicherung und Zugänglichkeit entstehen. Diese müssen im Rahmen der jeweiligen Fachplanung berücksichtigt werden.
Traversen- und Riggingkonstruktionen
Traversen und Riggingstrukturen werden bei Veranstaltungen eingesetzt, um technische Systeme und weitere Ausstattungselemente zu positionieren. Sie können beispielsweise der Aufnahme von Beleuchtung, Lautsprechern, LED-Komponenten oder anderen technischen Einrichtungen dienen.
Die Konstruktion und Anordnung solcher Systeme muss auf die vorgesehenen Lasten, Spannweiten, Auflager- und Anschlagbedingungen sowie die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt werden. Dabei sind die zulässigen Belastungen der jeweiligen Systeme und Komponenten zu berücksichtigen.
Die Planung und Ausführung sicherheitsrelevanter Rigging- und Tragkonstruktionen erfordert entsprechend qualifizierte Fachkräfte und die notwendigen technischen Nachweise. Pauschale Belastungsangaben sind ohne Kenntnis des konkreten Systems und der Einbausituation nicht aussagekräftig.
Podeste und Präsentationsflächen
Podeste und erhöhte Präsentationsflächen werden bei Messen, Produktvorstellungen und Veranstaltungen eingesetzt, um Exponate, Personen oder bestimmte Programmpunkte räumlich hervorzuheben.
Die Konstruktion richtet sich nach den Abmessungen, der vorgesehenen Nutzung und den erforderlichen Belastungen. Auch Übergänge, Treppen, Zugänge, Oberflächen und die Integration in angrenzende Bauteile müssen berücksichtigt werden.
Bei begehbaren oder erhöhten Konstruktionen sind die Anforderungen an Tragfähigkeit, Standsicherheit und sichere Nutzung besonders sorgfältig zu prüfen.
Wand-, Rahmen- und Sonderkonstruktionen
Individuelle Wand- und Rahmenkonstruktionen kommen zum Einsatz, wenn Standardlösungen die gestalterischen oder funktionalen Anforderungen eines Projekts nicht erfüllen. Sie können als Raumteiler, Rückwände, Präsentationsflächen, Verkleidungen oder architektonische Gestaltungselemente eingesetzt werden.
Sonderkonstruktionen ermöglichen darüber hinaus individuelle Formen und Abmessungen. Dazu zählen beispielsweise freistehende Konstruktionen, gebogene Elemente, überdimensionierte Rahmen, mehrteilige Raumstrukturen oder individuell entwickelte Präsentationsobjekte.
Bei solchen Lösungen müssen insbesondere Verbindungspunkte, Stabilität, Materialeigenschaften und die Bedingungen der Montage berücksichtigt werden.
Decken-, Portal- und Fassadenkonstruktionen
Deckenstrukturen, Portale und Fassadenelemente prägen die äußere Erscheinung eines Messestands oder einer temporären Eventarchitektur. Sie können Eingangsbereiche markieren, Raumzonen definieren oder eine individuelle architektonische Wirkung erzeugen.
Bei der Planung spielen Bauhöhe, Spannweiten, Befestigung, Eigengewicht und die Integration weiterer Elemente eine wichtige Rolle. Auch die Sichtbarkeit von Verbindungen und technischen Komponenten kann für das Gestaltungsergebnis relevant sein.
Abhängungen und freistehende Konstruktionen müssen entsprechend den Vorgaben des Veranstaltungsortes und den projektspezifischen technischen Anforderungen geplant werden.
Individuelle Möbel- und Funktionselemente
Auch Möbel und funktionale Einbauten können individuelle Konstruktionen erfordern. Dazu zählen beispielsweise Empfangstresen, Bars, Präsentationsmöbel, Produktpodeste, Einbauten und maßgeschneiderte Stauraumlösungen.
Die Konstruktion berücksichtigt neben der Gestaltung auch die praktische Nutzung, die erforderlichen Abmessungen, die Materialwahl und die Integration technischer oder elektrischer Komponenten, sofern diese vorgesehen sind.
CAD-Konstruktion und technische Zeichnungen
Die CAD-Konstruktion ist ein wichtiger Bestandteil der technischen Planung im Event- und Messebau. Mithilfe computergestützter Zeichnungen und Modelle lassen sich räumliche Strukturen präzise darstellen und technische Details nachvollziehbar ausarbeiten.
Während eine erste Visualisierung vor allem der gestalterischen Abstimmung dient, geht es bei der technischen Konstruktion um konkrete Abmessungen, Bauteile, Verbindungen und die praktische Umsetzbarkeit.
Je nach Projekt können unterschiedliche Planungsunterlagen erforderlich sein:
- Grundrisse: Darstellung der räumlichen Anordnung und der relevanten Abmessungen.
- Ansichten: Darstellung der Konstruktion aus unterschiedlichen Blickrichtungen.
- Schnitte: Darstellung von Höhen, Aufbau und inneren Strukturen.
- Detailzeichnungen: Ausarbeitung von Verbindungen, Anschlüssen und konstruktiven Einzelheiten.
- 3D-Modelle: Räumliche Darstellung der Konstruktion zur technischen und gestalterischen Abstimmung.
- Bauteilübersichten: Strukturierte Darstellung der benötigten Komponenten.
- Montageunterlagen: Informationen zur Reihenfolge und Ausführung der Montage.
Die erforderliche Detailtiefe hängt vom Projekt ab. Eine einfache Wandkonstruktion benötigt andere Unterlagen als ein komplexer Bühnenaufbau oder eine individuelle Sonderkonstruktion.
Eine sorgfältige CAD-Konstruktion unterstützt die Abstimmung zwischen Planung, Produktion und Montage. Sie hilft, Maße und Schnittstellen zu überprüfen und die erforderlichen Informationen für die weiteren Projektphasen bereitzustellen.
3D-Konstruktion und Visualisierung
Dreidimensionale Modelle machen Konstruktionen bereits in der Planungsphase räumlich nachvollziehbar. Sie ermöglichen es, Proportionen, Höhen, Formen und die Anordnung einzelner Bauteile besser zu beurteilen als anhand einer einzelnen zweidimensionalen Darstellung.
Gerade bei individuellen Messeständen, Bühnenbildern und komplexen Eventarchitekturen ist die 3D-Konstruktion ein hilfreiches Instrument für die Abstimmung zwischen Auftraggebern, Projektleitung und beteiligten Fachbereichen.
Eine 3D-Darstellung kann unter anderem dabei helfen:
- Die räumliche Wirkung einer Konstruktion zu beurteilen
- Abmessungen und Proportionen zu überprüfen
- Die Anordnung verschiedener Bauteile abzustimmen
- Technische Komponenten in die räumliche Planung zu integrieren
- Mögliche Konflikte zwischen einzelnen Konstruktionselementen zu erkennen
- Gestalterische Entscheidungen nachvollziehbar vorzubereiten
- Die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten zu erleichtern
Eine Visualisierung ersetzt allerdings keine technische Detailplanung und keinen erforderlichen Standsicherheitsnachweis. Sie ist ein ergänzendes Planungsinstrument, das je nach Projekt durch Konstruktionszeichnungen und fachliche Prüfungen ergänzt werden muss.
Materialien und Konstruktionsprinzipien
Die Auswahl geeigneter Materialien und Konstruktionsprinzipien beeinflusst die Funktion, Stabilität, Gestaltung und praktische Umsetzbarkeit einer Konstruktion. Im Event- und Messebau kommen unterschiedliche Werkstoffe und Systeme zum Einsatz, die abhängig von der jeweiligen Aufgabenstellung ausgewählt werden.
Neben den mechanischen Eigenschaften spielen auch Gewicht, Bearbeitbarkeit, Oberflächenqualität, Transportfähigkeit und Montageaufwand eine Rolle.
Holz und Holzwerkstoffe
Holz und geeignete Holzwerkstoffe werden häufig für individuelle Bauteile, Verkleidungen, Möbel, Wandkonstruktionen und Präsentationselemente eingesetzt. Sie ermöglichen unterschiedliche Formen und Oberflächen und lassen sich für viele gestalterische Anforderungen bearbeiten.
Bei der Planung müssen die jeweiligen Materialeigenschaften, die vorgesehene Beanspruchung und die Anforderungen an Verbindungen und Befestigungen berücksichtigt werden. Nicht jeder Holzwerkstoff ist für jede konstruktive Funktion geeignet.
Aluminium und Metall
Aluminium und andere Metalle kommen beispielsweise bei Rahmenkonstruktionen, Traversen, Profilen und individuellen Tragstrukturen zum Einsatz. Je nach System und Ausführung ermöglichen sie vergleichsweise leichte und zugleich belastbare Konstruktionen.
Bei der technischen Ausarbeitung sind Profilquerschnitte, Verbindungselemente, Materialeigenschaften und die vorgesehene Belastung zu berücksichtigen. Die Eignung einer Konstruktion lässt sich nicht allein anhand des Werkstoffs beurteilen, sondern hängt vom gesamten konstruktiven Aufbau ab.
Kunststoffe und transparente Materialien
Kunststoffe und transparente Materialien können für Verkleidungen, Designelemente, Lichtflächen und Präsentationslösungen verwendet werden. Sie ermöglichen unterschiedliche optische Wirkungen und können je nach Material und Verarbeitung in individuelle Konstruktionen integriert werden.
Wichtige Kriterien sind unter anderem die mechanischen Eigenschaften, die Oberflächenbeschaffenheit, die Lichtdurchlässigkeit und die Eignung für den vorgesehenen Einsatzzweck. Bei bestimmten Anwendungen sind zusätzliche Anforderungen an Brandverhalten und Sicherheit zu berücksichtigen.
Modulare Konstruktionssysteme
Modulare Systeme bestehen aus aufeinander abgestimmten Bauteilen, die sich in unterschiedlichen Konfigurationen kombinieren lassen. Sie eignen sich insbesondere für Projekte, bei denen wiederkehrende Abmessungen, flexible Anpassungen oder eine strukturierte Montage gefragt sind.
Der modulare Aufbau kann die Planung und spätere Montage vereinfachen. Gleichzeitig müssen die Grenzen des jeweiligen Systems beachtet werden. Individuelle Anforderungen können zusätzliche Bauteile oder ergänzende Sonderkonstruktionen erforderlich machen.
Standsicherheit und statische Anforderungen
Die Standsicherheit ist eine zentrale Voraussetzung für Konstruktionen im Event- und Messebau. Auch temporäre Bauten müssen entsprechend ihrer Nutzung und den jeweiligen Rahmenbedingungen sicher geplant und ausgeführt werden.
Die Anforderungen hängen unter anderem von Bauart, Abmessungen, Eigengewicht, Nutzlasten, Verbindungen, Auflagerbedingungen und dem vorgesehenen Einsatzort ab. Bei Konstruktionen im Freigelände können zusätzlich Einwirkungen durch Wind und weitere Witterungsbedingungen relevant sein.
Besondere Aufmerksamkeit erfordern beispielsweise:
- Freistehende Wände und hohe Konstruktionselemente
- Große Rahmen- und Portalstrukturen
- Erhöhte oder begehbare Podeste
- Bühnen- und Tragkonstruktionen
- Abgehängte Elemente und Riggingstrukturen
- Mehrgeschossige Messestände
- Konstruktionen mit großen Auskragungen
- Individuelle Sonderkonstruktionen
- Konstruktionen im Außenbereich
Abhängig von der Konstruktion können statische Berechnungen, Nachweise oder zusätzliche Prüfungen erforderlich sein. Diese müssen durch entsprechend qualifizierte Fachplaner erstellt beziehungsweise geprüft werden.
Die technischen Richtlinien der jeweiligen Messegesellschaft oder des Veranstaltungsortes sind ebenfalls zu berücksichtigen. Sie können konkrete Anforderungen an Standsicherheit, Bauhöhen, Sonderkonstruktionen, Planfreigaben und einzureichende Unterlagen enthalten. Die Vorgaben unterscheiden sich je nach Veranstaltungsort und müssen für das jeweilige Projekt geprüft werden.
LIVECOM berücksichtigt diese Anforderungen bei der Projektkoordination und stimmt die erforderlichen technischen Fachleistungen mit den zuständigen Beteiligten ab.
Konstruktion und Integration von Eventtechnik
Bei vielen Eventproduktionen müssen Konstruktionen nicht nur räumliche Funktionen erfüllen, sondern gleichzeitig technische Systeme aufnehmen oder integrieren. Dazu gehören beispielsweise Beleuchtung, Beschallung, Bühnenkomponenten und technische Infrastruktur.
Die technischen Anforderungen sollten deshalb bereits bei der Konstruktion berücksichtigt werden. Werden Licht-, Ton- oder andere technische Komponenten erst nachträglich eingeplant, können zusätzliche Befestigungen, Anpassungen oder Änderungen am Konstruktionsaufbau notwendig werden.
Konstruktionen für Lichttechnik
Beleuchtungssysteme benötigen geeignete Positionen und Befestigungsmöglichkeiten. Je nach Veranstaltung werden Scheinwerfer, Lichtleisten oder weitere Beleuchtungskomponenten in Bühnenkonstruktionen, Traversensysteme oder individuelle Bauteile integriert.
Bei der Planung sind die Positionierung, die vorgesehenen Befestigungen, die Zugänglichkeit für Montage und Wartung sowie die erforderlichen Leitungswege zu berücksichtigen. Auch die Abstimmung mit anderen technischen Komponenten ist wichtig.
Konstruktionen für Tontechnik
Beschallungssysteme und weitere Audiokomponenten müssen abhängig vom Veranstaltungskonzept an geeigneten Positionen installiert werden. Die Konstruktion kann dabei beispielsweise Befestigungs- und Aufnahmepunkte, technische Verkleidungen oder die Integration von Lautsprechern in räumliche Elemente umfassen.
Die Positionierung muss mit der akustischen Planung, den technischen Anforderungen und den örtlichen Gegebenheiten abgestimmt werden. Tragende oder hängende Konstruktionen für Beschallungssysteme erfordern eine entsprechende technische Beurteilung.
Konstruktionen für LED-Wände und Displays
LED-Wände, Monitore und Displays sind häufig prägende Elemente moderner Messestände und Eventproduktionen. Sie können in Bühnenbilder, Rückwände, Präsentationsflächen oder individuelle Raumkonstruktionen integriert werden.
Die Konstruktion muss dabei auf die Abmessungen und das Gewicht der jeweiligen Systeme abgestimmt sein. Zusätzlich sind Befestigung, Zugänglichkeit, Kabelführung, Stromversorgung und die Anforderungen an die spätere Montage zu berücksichtigen.
Auch Betrachtungsabstände, Sichtachsen und die Positionierung im Raum spielen eine Rolle. Eine frühzeitige Abstimmung zwischen Medientechnik und Konstruktion erleichtert die Integration und reduziert nachträgliche Anpassungen.
Konstruktion und technische Infrastruktur
Technische Systeme benötigen neben geeigneten Montagepositionen auch eine durchdachte Infrastruktur. Dazu zählen beispielsweise Stromversorgung, Kabelwege, Signalverbindungen und Zugänge zu technischen Komponenten.
Die Konstruktion sollte diese Anforderungen berücksichtigen, ohne Wartungs- und Montagezugänge unnötig einzuschränken. Gleichzeitig müssen Leitungen und technische Einbauten so integriert werden, dass sie mit der räumlichen Gestaltung und den praktischen Abläufen vereinbar sind.
Konstruktion im Zusammenspiel mit Event- und Messebau
Konstruktion und Event- beziehungsweise Messebau sind eng miteinander verbunden. Die Konstruktion bildet die technische Grundlage für die bauliche Umsetzung, während der Event- und Messebau die räumlichen und gestalterischen Anforderungen des Projekts zusammenführt.
Ein Messestand kann beispielsweise aus unterschiedlichen Wand-, Rahmen- und Präsentationselementen bestehen. Hinzu kommen Möbel, Verkleidungen, technische Einbauten und individuelle Sonderbauteile. Erst durch das Zusammenspiel dieser Komponenten entsteht eine funktionierende Standarchitektur.
Die konstruktive Planung muss deshalb die gesamte räumliche Lösung berücksichtigen. Einzelne Bauteile dürfen nicht unabhängig voneinander betrachtet werden, wenn sie später miteinander verbunden, gemeinsam montiert oder technisch ergänzt werden sollen.
Wichtige Abstimmungspunkte sind unter anderem:
- Maße und Positionierung der einzelnen Bauteile
- Übergänge zwischen unterschiedlichen Konstruktionselementen
- Verbindungen und Befestigungspunkte
- Oberflächen und sichtbare Anschlüsse
- Integration von Möbeln und Präsentationsflächen
- Einbindung von Beleuchtung und Medientechnik
- Montagefolge und Zugänglichkeit
- Transport und Handhabung der einzelnen Komponenten
Eine abgestimmte Planung hilft, die Konstruktion als Teil des gesamten Messe- oder Eventauftritts zu verstehen. So können Gestaltung, Funktion und technische Umsetzbarkeit gemeinsam betrachtet werden.
Konstruktion für unterschiedliche Veranstaltungsformate
Die Anforderungen an Konstruktionen unterscheiden sich je nach Veranstaltungsformat. Während bei einem Messestand die Standarchitektur und Präsentationsflächen im Vordergrund stehen können, sind bei einer Bühnenproduktion häufig Tragstrukturen, Bühnenbilder und technische Aufnahmen besonders relevant.
Konstruktion für Messen und Ausstellungen
Bei Messen stehen individuelle Standarchitekturen, Präsentationsflächen und funktionale Raumlösungen im Mittelpunkt. Die Konstruktion muss auf die verfügbare Standfläche, die vorgegebenen Bauhöhen und die technischen Richtlinien der jeweiligen Messe abgestimmt werden.
Darüber hinaus sind Anlieferung, Aufbauzeiten, Montagebedingungen und die Integration von Licht- und Medientechnik zu berücksichtigen. Bei Sonderkonstruktionen können zusätzliche Planungs- und Freigabeprozesse erforderlich sein.
Konstruktion für Corporate Events
Corporate Events umfassen beispielsweise Unternehmensveranstaltungen, Jubiläen, Mitarbeiterveranstaltungen und Kundenveranstaltungen. Hier werden Konstruktionen häufig eingesetzt, um Bühnenbereiche, Präsentationsflächen, Raumteilungen oder individuelle Markenräume zu schaffen.
Die technische Planung orientiert sich am Veranstaltungsort, am Ablauf und an der vorgesehenen Nutzung. Besonders wichtig ist die Abstimmung mit Licht-, Ton- und Medientechnik sowie mit den organisatorischen Anforderungen der Veranstaltung.
Konstruktion für Kongresse und Konferenzen
Bei Kongressen und Konferenzen werden Konstruktionen beispielsweise für Bühnen, Rückwände, Podeste und Präsentationsbereiche benötigt. Die räumliche Gestaltung muss mit den Anforderungen an Sichtachsen, Beschallung, Mikrofonierung und Präsentationstechnik abgestimmt werden.
Bei mehreren Veranstaltungsräumen oder parallelen Programmpunkten können unterschiedliche Konstruktionen und technische Lösungen erforderlich sein. Eine koordinierte Planung berücksichtigt die jeweiligen Raum- und Nutzungsbedingungen.
Konstruktion für Shows und Bühnenproduktionen
Shows und Bühnenproduktionen erfordern häufig individuelle Bühnenbilder, Podeste, Rückwände und technische Tragstrukturen. Die Konstruktion muss die gestalterische Inszenierung mit den technischen und funktionalen Anforderungen verbinden.
Je nach Produktion können unterschiedliche Bauteile, wechselnde Bühnenbilder oder besondere Montageabläufe notwendig sein. Eine frühzeitige technische Abstimmung unterstützt die Vorbereitung der Produktion.
Konstruktion für Roadshows und mobile Eventformate
Bei Roadshows und mobilen Eventformaten müssen Konstruktionen häufig an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden. Dadurch gewinnen Transportfähigkeit, modulare Bauweise und eine nachvollziehbare Montage besondere Bedeutung.
Die Konstruktion sollte auf die vorgesehenen Transportmaße, die Handhabung der Bauteile und die jeweiligen räumlichen Bedingungen abgestimmt werden. Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, welche Anpassungen an den einzelnen Standorten notwendig sein können.
Montagegerechte Konstruktion und technische Umsetzbarkeit
Eine Konstruktion muss nicht nur gestalterisch und technisch funktionieren. Sie muss auch unter den tatsächlichen Bedingungen des Veranstaltungsortes montiert werden können. Gerade im Messe- und Eventbau sind die verfügbaren Aufbauzeiten häufig begrenzt.
Deshalb sollte die Montage bereits während der konstruktiven Planung mitgedacht werden. Bauteile, Verbindungen und Montagefolgen müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass die vorgesehenen Arbeitsschritte nachvollziehbar vorbereitet werden können.
Zu den wichtigen Aspekten einer montagegerechten Konstruktion gehören:
- Abmessungen und Gewicht einzelner Bauteile
- Transport- und Zugangsmöglichkeiten am Veranstaltungsort
- Montagefolge und Verbindungstechnik
- Verfügbare Arbeitsflächen und Aufbauzeiten
- Erforderliche Arbeitsmittel und Montagezugänge
- Abstimmung mit anderen Gewerken
- Zugänglichkeit technischer Komponenten
- Demontage und Rückführung nach der Veranstaltung
Eine montagegerechte Konstruktion kann dazu beitragen, unnötige Anpassungen vor Ort zu vermeiden und die Zusammenarbeit der beteiligten Gewerke zu erleichtern.
Konstruktion und Logistik zusammendenken
Die Logistik ist ein wichtiger Bestandteil der Planung temporärer Konstruktionen. Bauteile müssen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort verfügbar sein und unter den jeweiligen Bedingungen transportiert, bereitgestellt und montiert werden können.
Bereits bei der Konstruktion sollte deshalb geprüft werden, wie sich einzelne Komponenten handhaben und transportieren lassen. Große oder unhandliche Bauteile können besondere Anforderungen an Verpackung, Transport und Zugang zum Veranstaltungsort stellen.
Auch die Reihenfolge der Anlieferung kann Einfluss auf den Aufbau haben. Wenn unterschiedliche Gewerke auf dieselben Flächen oder Zugänge angewiesen sind, müssen die Abläufe entsprechend koordiniert werden.
Bei mobilen oder wiederholt eingesetzten Konstruktionen können darüber hinaus modulare Bauteilkonzepte und eine strukturierte Kennzeichnung die Handhabung erleichtern.
Wiederverwendbare Konstruktionen und modulare Lösungen
Bei wiederkehrenden Veranstaltungsformaten oder regelmäßig eingesetzten Messestandkonzepten kann eine modulare oder wiederverwendbare Konstruktion sinnvoll sein. Dabei werden Bauteile so geplant, dass sie bei mehreren Einsätzen genutzt oder für unterschiedliche räumliche Anforderungen neu kombiniert werden können.
Eine solche Lösung kann Vorteile bei der Planung, beim Transport und bei der Montage bieten. Voraussetzung ist, dass die Konstruktion für die vorgesehenen Einsatzbedingungen geeignet ist und die erforderlichen technischen Anforderungen erfüllt.
Bei der Entwicklung wiederverwendbarer Konstruktionen sind unter anderem folgende Aspekte relevant:
- Modulare Abmessungen und standardisierte Verbindungspunkte
- Wiederholbarkeit der Montage
- Transportfähigkeit und Handhabung
- Robustheit und Eignung der Materialien
- Flexibilität bei unterschiedlichen Raumgrößen
- Möglichkeiten zur Anpassung und Erweiterung
- Aufwand für Wartung und Instandhaltung
- Technische Prüfung vor einem erneuten Einsatz
Wiederverwendung ist allerdings nicht bei jeder Konstruktion gleichermaßen sinnvoll. Entscheidend ist, ob das Bauteil für die geplanten Einsätze geeignet bleibt und die jeweiligen Anforderungen weiterhin erfüllt.
Technische Richtlinien und Vorgaben des Veranstaltungsortes
Konstruktionen im Messe- und Eventbereich müssen die jeweils geltenden Vorgaben des Veranstaltungsortes berücksichtigen. Messegesellschaften und Betreiber von Veranstaltungsstätten legen technische Richtlinien fest, die unter anderem Standbau, Bauhöhen, Standsicherheit, Brandschutz, technische Installationen und Montageabläufe betreffen können.
Welche Anforderungen gelten, hängt vom Veranstaltungsort, der Veranstaltung und der konkreten Konstruktion ab. Auch innerhalb eines Messegeländes können für unterschiedliche Veranstaltungsbereiche oder Sonderaufbauten besondere Vorgaben bestehen.
Für die Planung können unter anderem folgende Themen relevant sein:
- Vorgaben zu Bauhöhen und Standflächen
- Anforderungen an die Standsicherheit
- Besondere Bedingungen für Sonderkonstruktionen
- Vorgaben zu Materialien und Brandverhalten
- Regelungen für Abhängungen und Rigging
- Anforderungen an elektrische Installationen
- Freigabe- und Prüfverfahren
- Vorgaben zu Anlieferung, Aufbau und Abbau
Die entsprechenden Anforderungen müssen projektbezogen geprüft werden. Gegebenenfalls sind technische Zeichnungen, Beschreibungen, Materialangaben oder statische Nachweise einzureichen. Eine frühzeitige Klärung hilft, erforderliche Prüfungen und Freigaben in den Projektzeitplan aufzunehmen.
Warum Konstruktion bei LIVECOM ganzheitlich betrachtet wird
Eine gute Konstruktion entsteht nicht allein durch die technische Ausarbeitung einzelner Bauteile. Sie muss zum gestalterischen Konzept passen, die vorgesehene Funktion erfüllen und sich in die gesamte Eventproduktion integrieren lassen.
LIVECOM verbindet Konstruktion und räumliche Planung mit den Anforderungen von Eventtechnik, Medientechnik sowie Event- und Messebau. Dadurch können relevante Schnittstellen frühzeitig berücksichtigt und die unterschiedlichen Leistungsbereiche aufeinander abgestimmt werden.
Unser Ansatz umfasst insbesondere:
- Ganzheitliche Betrachtung: Konstruktionen werden im Zusammenhang mit dem gesamten Event- oder Messeprojekt betrachtet.
- Technische Abstimmung: Räumliche Strukturen werden mit den Anforderungen der technischen Ausstattung zusammengeführt.
- Projektbezogene Planung: Konstruktionsprinzipien und Planungsumfang orientieren sich an der jeweiligen Aufgabenstellung.
- Berücksichtigung der Umsetzung: Montage, Logistik und örtliche Rahmenbedingungen werden bereits in der Planung einbezogen.
- Koordination der Schnittstellen: Die beteiligten Leistungsbereiche und Fachpartner werden aufeinander abgestimmt.
- Klare Projektorganisation: Anforderungen, Zuständigkeiten und notwendige Abstimmungen werden strukturiert zusammengeführt.
Die LIVECOM Gruppe versteht Konstruktion als wichtigen Bestandteil einer ganzheitlich geplanten und produzierten Veranstaltung. Je nach Projekt werden die erforderlichen Planungs-, Fach- und Umsetzungsleistungen entsprechend dem vereinbarten Leistungsumfang eingebunden.
Für wen ist die Konstruktionsplanung von LIVECOM relevant?
Individuelle Konstruktionen werden in vielen unterschiedlichen Projekten benötigt. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Auftraggeber, Veranstaltungsformat und Aufgabenstellung.
Eventagenturen
Eventagenturen entwickeln Konzepte und planen Veranstaltungen für unterschiedliche Auftraggeber. Bei individuellen Bühnenbildern, Rauminstallationen und technischen Sonderlösungen ist eine frühzeitige konstruktive Abstimmung wichtig. Sie schafft eine Grundlage für die weitere Produktionsplanung und die Koordination der beteiligten Gewerke.
Messebauunternehmen
Messebauunternehmen benötigen für individuelle Standarchitekturen und Sonderbauten eine technische Ausarbeitung, die Gestaltung, Bauteile und Montagebedingungen zusammenführt. Die Konstruktionsplanung unterstützt die Abstimmung zwischen Entwurf, Produktion und Umsetzung.
Unternehmen und Aussteller
Unternehmen benötigen individuelle Konstruktionen beispielsweise für Messestände, Produktpräsentationen, Markenräume oder Firmenveranstaltungen. Entscheidend ist, dass die räumliche Lösung zu den gewünschten Funktionen und den technischen Rahmenbedingungen passt.
Veranstalter und Produktionsunternehmen
Veranstalter und Produktionsunternehmen benötigen häufig eine übergreifende Abstimmung von Bühnenkonstruktionen, technischen Aufbauten und räumlichen Strukturen. Eine koordinierte Planung erleichtert die Vorbereitung und die Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche.
Was kostet eine individuelle Konstruktion?
Die Kosten einer Konstruktion lassen sich nicht pauschal bestimmen. Sie hängen von der Art der Konstruktion, den Abmessungen, den verwendeten Materialien und dem erforderlichen Planungs- und Umsetzungsaufwand ab.
Eine einfache Rahmen- oder Wandkonstruktion unterscheidet sich hinsichtlich Planung und Aufwand deutlich von einem komplexen Bühnenbild, einer freistehenden Sonderkonstruktion oder einer mehrteiligen Eventarchitektur.
Zu den wesentlichen Kostenfaktoren gehören:
- Konstruktionsumfang: Anzahl, Größe und Komplexität der einzelnen Bauteile.
- Planungsaufwand: Umfang der erforderlichen CAD-Zeichnungen, 3D-Modelle und Detailausarbeitungen.
- Materialien: Art, Qualität und Menge der benötigten Werkstoffe und Komponenten.
- Verbindungen und Sonderbauteile: Aufwand für individuelle Anschlüsse, Befestigungen und konstruktive Details.
- Technische Anforderungen: Integration von Licht-, Ton- und Medientechnik sowie erforderliche Fachplanungen.
- Statische Anforderungen: Aufwand für Berechnungen, Nachweise und gegebenenfalls zusätzliche Prüfungen.
- Produktion und Umsetzung: Umfang der erforderlichen Fertigungs-, Bereitstellungs- und Montageleistungen.
- Logistik: Transport, Verpackung, Anlieferung und Handhabung der Bauteile.
- Projektbedingungen: Aufbauzeiten, Veranstaltungsort und besondere organisatorische Vorgaben.
Für eine realistische Einschätzung ist deshalb eine konkrete Projektbeschreibung erforderlich. Auf dieser Grundlage können die notwendigen Planungs- und Umsetzungsleistungen eingeordnet und die relevanten Kostenpositionen abgestimmt werden.
Häufige Fragen zur Konstruktion im Event- und Messebau
Was versteht man unter Konstruktion im Event- und Messebau?
Konstruktion im Event- und Messebau bezeichnet die technische Planung und Ausarbeitung von Bauteilen, Strukturen und individuellen Sonderlösungen für Veranstaltungen und Messeauftritte. Dazu gehören beispielsweise Wand- und Rahmenkonstruktionen, Bühnenbilder, Podeste, Präsentationsflächen und technische Tragstrukturen.
Was ist der Unterschied zwischen Design und Konstruktion?
Design beschäftigt sich vor allem mit der gestalterischen Idee, der Formensprache und der räumlichen Wirkung. Die Konstruktion überführt diese Vorgaben in eine technisch durchdachte Lösung. Sie berücksichtigt unter anderem Maße, Materialien, Verbindungen, Stabilität und Montagebedingungen.
Was umfasst eine CAD-Konstruktion?
Eine CAD-Konstruktion umfasst die computergestützte technische Darstellung und Ausarbeitung einer Konstruktion. Je nach Projekt gehören dazu Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Detailzeichnungen und dreidimensionale Modelle. Die Unterlagen unterstützen die technische Abstimmung und die Vorbereitung der weiteren Umsetzung.
Wofür werden 3D-Konstruktionen eingesetzt?
3D-Konstruktionen dienen dazu, räumliche Strukturen und einzelne Bauteile bereits in der Planungsphase dreidimensional darzustellen. Sie erleichtern die Beurteilung von Proportionen, Abmessungen und Schnittstellen und unterstützen die Abstimmung zwischen den Projektbeteiligten.
Wann ist ein statischer Nachweis erforderlich?
Ob ein statischer Nachweis erforderlich ist, hängt von der Art, Größe, Nutzung und den örtlichen Rahmenbedingungen der Konstruktion sowie den Vorgaben des Veranstaltungsortes ab. Insbesondere bei Sonderkonstruktionen, freistehenden Bauteilen, erhöhten Konstruktionen und Tragstrukturen müssen die entsprechenden Anforderungen fachlich geprüft werden.
Welche Materialien werden für Eventkonstruktionen verwendet?
Je nach Aufgabenstellung kommen unter anderem Holz und Holzwerkstoffe, Aluminium, Stahl, Kunststoffe und weitere geeignete Materialien zum Einsatz. Die Auswahl richtet sich nach den Anforderungen an Stabilität, Gewicht, Gestaltung, Verarbeitung und Nutzung.
Kann eine Konstruktion mit Medientechnik kombiniert werden?
Ja. Konstruktionen können beispielsweise LED-Wände, Displays, Monitore oder andere Medientechnik aufnehmen und in Bühnenbilder, Messestände oder Präsentationsflächen integrieren. Dafür müssen Abmessungen, Gewicht, Befestigung, Stromversorgung und Signalwege frühzeitig abgestimmt werden.
Warum ist eine montagegerechte Konstruktion wichtig?
Im Event- und Messebau stehen für den Aufbau häufig feste und begrenzte Zeitfenster zur Verfügung. Eine montagegerechte Konstruktion berücksichtigt deshalb Bauteilabmessungen, Verbindungen, Montagefolgen, Transportbedingungen und die Zugänglichkeit am Veranstaltungsort. Das erleichtert die Vorbereitung und Koordination der Umsetzung.
Was ist eine modulare Konstruktion?
Eine modulare Konstruktion besteht aus standardisierten oder aufeinander abgestimmten Bauteilen, die sich in unterschiedlichen Konfigurationen kombinieren lassen. Sie kann insbesondere bei wiederkehrenden Veranstaltungsformaten oder variablen Raumkonzepten sinnvoll sein.
Übernimmt LIVECOM auch die Koordination der Umsetzung?
LIVECOM verbindet die konstruktiven Anforderungen mit der Planung und Koordination der Eventproduktion. Welche Leistungen bei der technischen Ausarbeitung, der Einbindung von Fachplanern und der Umsetzung übernommen werden, richtet sich nach dem jeweiligen Projekt und dem vereinbarten Leistungsumfang.
Konstruktion für Ihr Event- oder Messeprojekt anfragen
Sie planen einen individuellen Messestand, ein Bühnenbild, eine besondere Raumkonstruktion oder eine technische Sonderlösung für eine Veranstaltung? Dann ist eine frühzeitige Abstimmung der konstruktiven Anforderungen sinnvoll.
LIVECOM betrachtet Konstruktion im Zusammenhang mit der gesamten Eventproduktion. Wir unterstützen die Abstimmung räumlicher, technischer und organisatorischer Anforderungen und führen die relevanten Leistungsbereiche projektbezogen zusammen.
Teilen Sie uns mit, was Sie planen und welche Anforderungen bestehen. Gemeinsam klären wir, welche konstruktiven und technischen Leistungen für Ihr Vorhaben benötigt werden und wie die weitere Planung und Umsetzung organisiert werden kann.
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